| Centerville Süd |
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Neubaugebiet Centerville Süd (Östlich der Columbusstraße)
Lage:
Das Areal liegt östlich an das Supply Center, westlich an Cramerton und südlich an Stadtbergen. Die Flandernstraße (Fuß- u. Fahrradweg) führt zum Park mit See im Supply Center. Die Centerville Schule grenzt direkt im Westen an das neue Wohnbaugebiet. Der evangelische Kindergarten und eine Kirche begrenzen das Gebiet Richtung Norden. Erschließung: Durch die Bürgermeister-Ackermann-Straße und die B 17 ist eine gute Verkehrsanbindung gewährleistet. Mit der Buslinie 35 ist man in 10 Minuten in der Innenstadt oder am Zentralklinikum. Eine Straßenbahnlinie ist geplant. Alle Straßen im Wohngebiet sind als Spielstraßen ausgeführt. Historie: Die Amerikaner gaben 1998 das Wohngebiet nach über 40 Jahren zurück an den Bund. Zwischen 1999 und 2005 scheiterten mehrere Investoren an den Forderungen der Stadt. Die Umsetzung durch die BGS: Nachdem das Wohngebiet Supply Center mit über 40.000m² in den Jahren 2004 und 2005 vollständig umgesetzt wurde, erwarb die BGS Ende 2005 das 27.000m² große Areal "Centerville Süd". Die Verhandlungen mit der Stadt entwickelten sich anfangs sehr positiv. Nur deshalb entschied sich die BGS gegen die lukrative Vermietung der Bestandsgebäude und beschloss die Bestandsgebäude abzubrechen und das Areal für eine verbesserte Stadtteilentwicklung mit Einfamilienhäuser zu überplanen. Bereits im Dezember 2005 wurde mit dem Abriss der ehemaligen Wohnhäuser der Amerikaner begonnen. Im März 2006 starteten dann die Erschließungsmaßnahmen für 57 Einfamilienhäuser. Im Juni 2006 verhängte die Stadt Augsburg einen Baustopp (Veränderungssperre) für das Gebiet. Als Gründe wurden auf einer Bürgerversammlung ein, von Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes festgestellter "Höhensprung" zum Supply Center und eine "störende" Fernwärmeleitung, welche bis dato außerhalb der geplanten Baufelder lag, genannt. Die Stadt verlegte im weiteren Bebauungsplanverfahren dann ein Baufeld direkt auf die vorhandene Fernwärmeleitung und forderte, dass diese auf Kosten der BGS verlegt werden musste. Nachdem sich die BGS zur Verlegung der Fernwärme (Mehrkosten einige Hunderttausend Euro) und der Herstellung eines Spielgerätes bereit erklärt hatte, sowie einen städtebaulichen Vertrag mit der Stadt abschloss, konnten im Oktober 2006 die Erschließungsarbeiten fortgesetzt werden. Der "Höhensprung" war plötzlich nicht mehr existent. Und alle privaten Bauherren, welche im Bereich der ehemaligen Fernwärmeleitung ihr Einfamilienhaus errichten wollten, mussten - damit sie ihr Haus an der ursprünglich geplanten Stelle errichten durften- nun Befreiungen vom Bebauungsplan beantragen. Diese Befreiung erhielten alle Bauherren - natürlich gegen Bezahlung einer entsprechenden Befreiungsgebühr. Die ersten Bauherren bezogen bereits im Mai 2007 ihr neues Eigenheim. Bis Ende 2008 werden alle Grundstücke bebaut und bezogen sein. Wir bedanken uns bei allen Grundstückskäufern für das entgegengebrachte Vertrauen und auch bei Herrn Dr. Kurt Gribl (damals noch nicht OB), welcher im Jahr 2006 für die Stadt Augsburg den städtebaulichen Vertrag vorbereitete und sich persönlich für eine zügige Umsetzung des Bauvorhabens einsetzte. |








