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Monday, 6. February 2012
 
 
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 NEU:Jetzt mit Grundwasserwärmepumpe

   (Baubeschreibung für vollständigen Ausbau folgt)

 

Baubeschreibung:

 

Die einzelnen Häuser der Reihenhausanlage werden als „erweiterter Rohbau“ verkauft.

Die Fertigstellung und Herstellung der Außenanlagen obliegt dem Käufer.

   

Ver- und Entsorgung / Gebäudeentwässerung


Die Verlegung der Entwässerungsleitungen erfolgt bis zum Übergabepunkt im Hausanschlussraum in KG 2000 Rohren.


Außerhalb des Gebäudes erfolgt der Anschluss an den in der Erschließungsstraße verlegten Hauptkanal, welcher an den städtischen Kanal in der Hooverstraße angeschlossen wird. (Ausführung gemäß Entwässerungsplan).


Das Dachregenwasser wird über eine gemeinsame Rigolenversickerung, welche unter der Erschließungsstraße eingebaut wird, versickert.


Die verzinkte Dachrinne samt Regenwasserfallrohr (Abstand der zukünftigen Wärmedämmung ist bereits berücksichtigt) auf der Ostseite der Reihenhausanlage wird vom Verkäufer erstellt und an die Rigolen angeschlossen. 


Die Hausanschlussleitungen für Strom, Wasser und Telefon (hier nur Leerrohr von der Straße) werden in dem  Hausanschlussraum bis zur Zähleranlage montiert und mit Absperrventilen versehen. Die Hausanschlusskosten für Strom, Wasser, Kanal trägt der Verkäufer. Die Zählermontagen sind Angelegenheit des Käufers (Antrag und  Kostentragung).


Die Wärmeversorgung erfolgt über Grundwasser. Hierfür wird ein gemeinsamer Entnahme- und Schluckbrunnen im Bereich der gemeinsamen Erschließungsstraße errichtet. Jedes Haus erhält eine Zu- und eine Ableitung von diesem Brunnen. Die Herstellung der Wärmepumpe (Kompressor und Wasserspeicher) ist Sache des Käufers.

 

Von jedem Hausanschlussraum wird ein Elektroleerrohr zum jeweiligen Garagen-/Stellplatzgrundstück unterhalb der Erschließungsstraße verlegt.


 

Erdarbeiten

Das Grundstück wird auf der Westseite bzw. Nord- und Südseite (Eckhäuser) mit vorhandenem Erdreich (Aushub) maximal 30 cm unter dem umliegenden Niveau eingeebnet.  Direkt an den Häusern kann in einem Bereich von ca. 3,0 Meter (umlaufend) die Auffüllung bis maximal 70 cm unter dem zukünftigen Niveau erfolgen.

 Im Bereich der Ostseite wird die gemeinsame Erschließungsstraße (Herstellung gem. Plan), welche mit Betontiefborden eingefasst ist, mit Pflastersteinen in einer Stärke von 8 cm  (Fabrikat und Farbe nach Wahl des Verkäufers) gepflastert.


Das Gelände der Garagenaufstellflächen bzw. der Vorgärten wird ca. 30 cm unter dem  Straßenniveau mit Aushub eingeebnet.
 

 

Bauhauptarbeiten

Die Fundamente aus Beton C 20/25 entsprechend den statischen Erfordernissen.

Ein feuerverzinkter Fundamenterder mit Anschlussfahne gemäß DIN 18 014 wird eingebaut.

Die Gründung erfolgt frostfrei.


Die Kelleraußenwände zum Erdreich werden aus Stahlbeton C 20/25, 17,5 cm stark aus Großflächenschalung hergestellt und mit Fugenblechen an die Bodenplatte angeschlossen.

Die restlichen Kellerwände werden in Stahlbeton C 20/25, 17,5 cm stark hergestellt.


An den Kelleraußenwänden wird eine 16 cm starke senkrechte Perimeterdämmung Fabrikat Schwenk SF40E oder gleichwertig von Unterkante Bodenplatte bis Oberkante Kellerdecke, angebracht. Diese wird mittels Noppenbahn vom Erdreich getrennt.


Zudem wird eine 10 cm starke, druckfeste Wärmedämmung unter der Kellerbodenplatte eingebaut.


Der Käufer muss hierbei beachten, dass es sich bei den Kellerräumen um „beheizte“ Räume handelt und dies so im Wärmeschutznachweis nach ENEV 2007 mit angesetzt wurde.


Die Kellerfenster im Hausanschlussraum (Ostseite) werden als Vario-Wechselrahmen aus Massivbeton hergestellt. Ausführung: Rahmen in Mauerstärke, Kunststoff-Dreh-Kipp-Fenster mit Isolierverglasung; außenseitig wird ein Kunststoff-Lichtschacht mit verzinktem Lichtschachtrost, MW 30/10 mm und Abhebsicherung errichtet.


Auf der Westseite wird ein Betonlichtschacht mit verzinktem Lichtschachtrost, MW 30/10 mm samt Abhebsicherung, Lichtschachtboden mit Drainagerohre DN 100 und Leerkiesauffüllungen angebracht.
 

Das große Kellerfenster wird als Kunststoff-Dreh-Kipp-Fenster mit Isolierverglasung hergestellt.


Die Sparten werden ins Gebäude durch einen Mehrsparteneinführung mit Doyma-Dichtflansch eingeführt.


Die Treppenläufe werden vom Kellergeschoss bis zum Dachgeschoss als Stahlbetonfertigteiltreppenläufe, 2 x ¼ gewendelt mit 14 Steigungen 19,1 / 25,7 cm (KG) bzw. 15 Steigungen 18,7 / 25,7 cm (EG – DG), Treppenlaufstärke nach statischen Erfordernis erstellt. Diese sind obenseitig glatt abgezogen zur Fertigstellung durch den Käufer mit Oberbodenbelag. Die Treppenläufe werden auf Elastomeren gelagert und an den Längsseiten mit Ziegelmauerwerkswänden eingefasst.


Die Außenwände werden in Ziegel ausgeführt (Rohdichte 1,4).


Die Haustrennwände werden in 2-schaliger Ausführung mit 17,5 cm starken Ziegel mit einer Rohdichte von 1,8 als Verfüllziegel erstellt. Zwischen den Haustrennwänden wird jeweils eine Schalldämmplatte von ca. 40 mm eingebaut. Alle Mauerwerkswände werden im EG mit Bitumensperrbahnen unterlegt.


Die Decken über Keller- und Erdgeschoss werden als Stahlbetondecken (vorgefertigte Filigrandeckenelemente, Unterseite schalungsglatt) mit einer Stärke von 20 cm ausgeführt.

Die Deckenelementfugen sind im Zuge der Malerarbeiten vom Käufer (Eigenleistung) zu verspachteln.



Zimmererarbeiten/Dachstuhl/Dachdeckung

Das Pultdach wird aus Nadelholz sägerauh der Sortierklasse S10 fertig abgebunden, zimmermannsmäßig mit Kopf- und Fußpfetten sowie Sparren gemäß den statischen Anforderungen erstellt.

Der west- und ostseitiger Dachüberstand der Sparren ist gehobelt. Die erforderliche Fertigstellung (Grund-, Zwischen- und Schlussanstrich) erfolgt durch den Käufer (Eigenleistung).


Die „Dachschalung“ (35 mm stark) wird aus PAVATEX Isolair L18 – 60 mm Platten erstellt.


Die Dacheindeckung besteht aus Braas-Dach-Steinen, Farbe: Granit, einschl. Systembauteilen wie First, Ortgang (an Endhäusern) und Lüftersteinen auf regensicherer Unterdeckung, verklebter Konterlattung und Lattung.


Der west- und ostseitige Dachüberstand wird mit gehobelten Nut- und Federbretter im Sichtbereich versehen. Die erforderliche Fertigstellung (Grund-, Zwischen- und Schlussanstrich) erfolgt durch den Käufer (Eigenleistung) . Bei den Eckhäusern auch auf der West- bzw. Ostseite erforderlich.


First- und Ortgangbretter (bei Eckhäusern) werden gleichfalls gehobelt.


Die Dämmung (z.B. zwischen den Sparren) ist Sache des Käufers (Eigenleistung).


Spenglerarbeiten

Auf der Gebäudeostseite werden halbrunde Vorhangdachrinnen aus Titanzink mit den erforderlichen Rinnenhaken und je Haus einem Einlauf und Regenwasserfallleitung verbaut.

Die Verblechung der First- und Ortgangbretter (nur bei den Eckhäusern) erfolgt ebenfalls in Titanzink.

Mauerabdeckbleche der Dachterrassenbrüstungen, der Dachterrassensichtschutzwand sowie erforderliche Verblechungen der Dachterrasse sind Leistungen des Käufers.

   

Fenster

Fenster- und Fenstertüren werden als Kunststofffenster, weiß als RAL gütegeprüfte Fertigteilelemente verbaut. Fünfkammersystem mit Stahlkern, Wärmeschutzverglasung, U-Wert 1,0 W/m²K und umlaufenden witterungsbeständigen Dichtungen sowie Einhanddrehkippbeschlag (alu-eloxiert)

Die Brüstungsverglasungen in den Obergeschossen werden aus bruchsicherem Glas ausgeführt.

Der Gesamt U-Wert der Fenster beträgt 1,3 W/m²K.

Die Fenster werden gemäß Plan in Ausführung Kunststoff weiß eingebaut.

   

Haustüre

Die Hauseingangstüre wird als provisorische Türe als ZK-Türblatt mit Stahleckzarge und Profilzylinderschloss  eingebaut. Sie dient ausschließlich als Bautüre und ist weder exakt eingepasst, noch gedämmt oder gestrichen.


Folgende (nicht abschließende Aufzählung) erfolgt durch den Käufer in Eigenleistung:

Innenputz, Innenwände, Malerarbeiten, Estrich, Dachabdichtung einschließlich Entwässerung der Dachterrasse, Heizenergieversorgung (z.B. Gastherme), Installationsarbeiten, Fallleitungen, Fliesenarbeiten, Vollwärmeschutz, Außenputz, Fenstersimse innen und außen, Bodenbeläge Innentüren, Herstellung Außenanlagen, Garage bzw. Carport oder Stellplatz (gem. Baugenehmigung), Rasenansaat, Einzäunung, Humusierung, Pflanzarbeiten.

Die Pläne und die Vorgaben des Wärmeschutznachweises nach ENEV 2007 sind vom Käufer zu berücksichtigen.

 

Außenanlagen

Die gemeinsame Erschließungsstraße (siehe Erdarbeiten) wird gemäß Aufteilungsplan erstellt.

Entlang der Garten-Westseite führt ein bestehender, asphaltierter Weg als Verbindungsweg zwischen Hooverstraße und dem an der Südseite des Grundstücks gelegenen städtischen Fußweges. Der Weg ist gemeinschaftliches Eigentum der Reihenhausanlage und soll auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Falls der Käufer die jeweils zugeordnete Stellplatz-/Garagenfläche anders nutzen möchte, als in der Baugenehmigung vorgesehen, so muss dies separat im Rahmen eines Bauantrages vom Käufer beantragt werden.


Sonstige Bestimmungen

Änderungen in der Planung und Ausführung sind aufgrund der Fortschreibung des Gestaltungskonzeptes den technischen Erfordernissen, den vorgesehenen Materialien vorbehalten, soweit sie aus technischer Sicht oder aus Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig und dem Käufer zumutbar sind.

 

Für den Schallschutz gelten die Werte der DIN 4109 Teil 1, ausgeschlossen Teil 2, in der Fassung von 1989.

 

Jeder Käufer ist verpflichtet

-    die Außenwände mit einer Dämmung von 16 cm Dämmwert gemäß Wärmeschutznachweis
nach ENEV 2007 zu versehen (Anschluss zum Nachbarhaus mit Trennfuge)

-    einen Baum der Wuchsklasse 1 innerhalb seines Grundstücks zu pflanzen

Für Installationen (Eigenleistungen des Käufers) in den Wohnungstrennwänden ist der erforderliche Schallschutz durch den Käufer zu berücksichtigen.

 

Die Maße und Höhenquoten in den Planunterlagen sind ca.-Maße und können in der Ausführung abweichen.


In Bauteilen Putzen, Belägen usw. können aufgrund der bauphysikalischen Eigenschaften Risse bis 0,3 mm entstehen. Diese stellen keine Mängel im Sinne des Gewährleistungsrechts dar.


Baustellenbegehungen während der Bauphase können nur nach vorheriger Absprache mit der Bauleitung erfolgen. Die Baubeschreibung geht den Plänen vor.

 

 

 

 
 
Top! Top!